KI HILFT HELFEN - digital begleiten in der Pflege und Eingliederungshilfe
ein Projekt der Diakonie Nord Nord Ost in Mecklenburg gemeinnützige GmbH
Die Diakonie Nord Nord Ost unterstützt Kinder und Jugendliche, Menschen mit Behinderungen, Erwachsene in schwierigen Lebenslagen sowie Senior:innen. Unseren Ursprung haben wir in Lübeck, aber inzwischen sind wir an vielen Orten im Südosten Schleswig-Holsteins und im nördlichen Mecklenburg vertreten. Persönliche Nähe ist für unsere Arbeit das Wichtigste! Unsere Mitarbeitenden schenken den Menschen, die wir begleiten, Vertrauen und Geborgenheit. Und sie sind Expert:innen mit viel Fachwissen.
Das Unternehmen mit seinem Verbundpartner
Projektlaufzeit 15.10.2025 – 31.08.2027
Ansprechpartner Frau Jana Taschenbrecker
+49 3881 78590
Webseite www.diakonie-nordnordost.de
Verbundpartner CIM - Innovation und Technologie gGmbH
www.cim-wismar.de
Ausgangssituation & Handlungsbedarf
Immer öfter beklagen Fachkräfte die Herausforderungen zwischen der Arbeit mit und für Menschen und den Anforderungen an Dokumentation und Verwaltung. Unser Ziel ist es, den Geschäftsbereich in eine Arbeitswelt 4.0 zu überführen sowie die großen Innovationspotentiale dieser Zukunftsbranche zu nutzen.
Der Geschäftsbereich umfasst Wohneinrichtungen für Menschen mit kognitiver sowie mit psychischen Beeinträchtigungen, Einrichtungen für Assistenz im Einzelwohnen, familienunterstützender Dienste, Tagesstätten für Menschen mit psychischen Erkrankungen sowie einer Einrichtung zur Teilhabekoordination. Die Mitarbeitenden verteilen sich auf die Berufsgruppen: Pflegefachmann- Fachfrau, Erzieher*innen, Heilerziehungspfleger*innen, Sozialpädagog*innen und Ergotherapeut*innen. Grundlage unseres Vorhabens ist die flächendeckende Bereitstellung von personalisierten Smartphones für alle Berufsgruppen.
Der Einsatz von KI in der Dokumentation soll zudem unsere Fachkräfte in ihrem Arbeitsalltag entlasten. Die dafür eingesetzte Software ist im Bereich Senior*innenpflege der Diakonie Nordnordost bereits erprobt, muss aber noch auf die Anforderungen des Geschäftsbereichs Teilhabe und Selbstversorgung für Menschen mit Behinderung angepasst werden. KI steht unseren Mitarbeitenden weiterhin in Form des Microsoft Co-Pilot zur Verfügung und sie sollen hier in der Handhabung, in den Chancen und Grenzen der Technologie qualifiziert werden, um eine rechtssichere Nutzung (DSGVO, Urheberrecht, KI-Verordnung der EU) zu erreichen und gewährleisten. Nicht zuletzt wollen wir die Einführung eines datenschutzkonformen Messengers zur Kommunikation mit Klient*innen und ggf. auch ihren Angehörigen prüfen und erproben.

Bisherige KI Erfahrungen im Unternehmen
Die Diakonie NNO hat bereits Erfahrung mit VoiZe und sprachgestützter Pflegedokumentation im Bereich der ambulanten Pflege gesammelt.
Außerdem ist der Roboter "Navel" bei der Diakonie NNO im Einsatz: Der Navel-Roboter verbindet klassische Robotik mit moderner KI, um empathische Interaktionen zu ermöglichen. Mithilfe von Kameras, Mikrofonen und Emotionserkennung analysiert er Mimik, Sprache und Tonfall, um die Stimmung seines Gegenübers zu klassifizieren. Große Sprachmodelle (GPT) sorgen für natürliche Dialoge, während ein personalisiertes Gedächtnis Namen und Vorlieben speichert.
„Wir sind überzeugt das uns KI helfen wird, weniger Zeit in bürokratische Abläufe und Dokumentation investieren zu müssen und mehr Zeit für unsere Klienten zu haben.
„Damit es dir gut geht ! – unser Slogen in der Diakonie Nord Nord Ost."
- Jana Taschenbrecker, Diakonie Nord Nord Ost
- Planung des Gesamtprojektes
- Bereitstellung der Infrastruktur (Terminplanung, Dokumentenaustausch, Projekttreffen etc.)
- Entwicklung von Strategien und Anpassungsprozessen
- Vorstellung des Projekts für alle Mitarbeitenden
- Identifikation intrinsisch motivierte Gruppe von Schlüsselpersonen (Multiplikator:innen)
- Entwicklung eines Prototyps des digitalen Feedbacksystems durch die Verbundpartner
- Analyse von bestehenden Arbeitsroutinen und -prozesse durch Schüsselpersonen, Geschäftsbereichsleitungen und Qualitätsmanagementbeauftragten
- Abstimmung mit der Informations- und Kommunikationstechnologie hinsichtlich der geplanten Softwareprodukte
- Entwicklung des Curriculum
- Erstellung von Fortbildungskonzepten, Wissensartikeln und digitale Unterweisungsmaterialien
- Erprobung der Materialien
- Begleitung der Mitarbeitenden bei der Inbetriebnahme der Smartphones
- Software Schulung in Präsenzkursen & Onlineangeboten
- Walk-In-Angebote: Wöchentliches, rotierendes, freiwilliges Angebot über alle Einrichtungen hinweg
- Training on the Job: Mitarbeitende werden während der Arbeit in ihrer spezifischen Tätigkeit von einem*r Trainer*in begleitet

- Reflexion der Erfahrungen und Ergebnisse
- Ggf. Prozessanpassungen und Dokumentation
- Einholung von Feedback durch Fragebögen
- Erstellung des Projektberichts & Ableitung von Optimierungsbedarfen
- Erfahrungen der Mitarbeitenden nutzen um weiterführende KI Nutzung im Arbeitsalltag zu analysieren und konkretisieren
- Fortlaufende Kommunikation im Intranet der DNNO
- Änderungen in Prozessen fließen über den Qualitätszirkel unmittelbar ins Qualitäts- und Wissensmanagement ein
- Zum Ende der Projektlaufzeit wird ein Tandem-Onboardingkonzept für neue Mitarbeitende entwickelt