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"KI-gestützte Prävention zur Stärkung von Mitarbeitendengesundheit und Fachkräftesicherung"

ein Projekt des Kreisdiakonischen Werk Stralsund e.V.

Das Kreisdiakonische Werk Stralsund e.V. (KDW Stralsund) ist ein rechtlich selbstständiges Werk des Pommerschen Evangelischen Kirchenkreises innerhalb der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland (Nordkirche) und anerkannter Träger der Kinder- und Jugendhilfe und ist in vielen Bereichen der sozialen Arbeit in der Hansestadt Stralsund und dem Landkreis Vorpommern-Rügen tätig.

Der Verein ist den Bereichen Kindertagesstätten, Soziale Dienste sowie Gemeinwesenarbeit mit der Kinder- und Jugendsozialarbeit tätig. In Einrichtungen, Diensten und Projekten fängt er psychisch Kranke, Gefährdete und Heimatlose als auch Migrant:innen und geflüchtete Menschen auf. Er mildert Verarmung, Not und Vereinzelung durch Rat und tätige Mithilfe, damit durch Beheimatung neue Perspektiven sichtbar werden. Durch vielfältige Angebote in den Bereichen Kinder- und Jugendhilfe, Beratung, Integration und Migration, Seniorenarbeit sowie Kultur und Freizeit unterstützt der Verein die Gemeinschaft.

Zu diesem Zweck werden verschiedenste Einrichtungen betrieben – insgesamt 31 (Stand 10-2025). Mit einer klaren Mission und tief verwurzelten christlichen Werten hat der Verein in drei Jahrzehnten einen bedeutenden Beitrag zur sozialen Infrastruktur der Region geleistet.

Das Unternehmen mit seinem Verbundpartner

Projektlaufzeit          01.01.2026 – 31.12.2027

Ansprechpartner      Herr Gerald Hehl
                                    +49 173 388 05 51

Webseite                   www.kdw-hst.de

Verbundpartner       Intero Technologies GmbH
                                    https://www.intero-technologies.de/


                                    Hochschule Stralsund
                                    https://www.hochschule-stralsund.de/

 

 

Ausgangssituation & Handlungsbedarf

Der demografische Wandel, der Fachkräftemangel und die zunehmende Digitalisierung verändern die Arbeitswelt spürbar. Auch das Kreisdiakonische Werk Stralsund e. V. mit seinen Mitarbeitenden steht als sozialer Träger vor der Aufgabe, diesen Wandel aktiv zu gestalten. Neue Arbeitsformen, digitale Prozesse und veränderte Erwartungen an Arbeitgeber und Arbeitskultur fordern ein Umdenken in Führung und Organisation. Mitarbeitende wünschen sich mehr Mitbestimmung, Flexibilität und gesunde Arbeitsbedingungen, während gleichzeitig der Wettbewerb um qualifizierte Fachkräfte zunimmt.

Ziel des Projektes ist es, Gesundheit, Motivation und Leistungsfähigkeit langfristig zusichern und damit einen nachhaltigen Beitrag zur Fachkräftesicherung zu leisten. Gemeinsam mit der Hochschule Stralsund und der Intero Technologies GmbH entwickelt das KDW Stralsund ein KI-gestütztes digitales System, das arbeitsbedingte Belastungen frühzeitig erkennt und gezielte Präventionsmaßnahmen ableitet. Während die Hochschule die wissenschaftliche Begleitung und KI-Methodik verantwortet, übernimmt Intero die technische Entwicklung und Integration der digitalen Plattform. Anonyme Rückmeldungen sollen Beschäftigte sensibilisieren und sie darin bestärken, Verantwortung für ihr eigenes Wohlbefinden zu übernehmen. Gleichzeitig erhalten Führungskräfte aufbereitete anonyme Auswertungen, die sie in ihrer Fürsorge- und Steuerungsverantwortung unterstützen.

So entsteht eine moderne, datenbasierte Grundlage für gesunde Arbeitsbedingungen und eine Kultur der Achtsamkeit, in der technologische Innovation und soziale Verantwortung zusammenwirken. Darüber hinaus leistet das Projekt einen wissenschaftlichen Beitrag zur praxisnahen Anwendung von Künstlicher Intelligenz in der betrieblichen Gesundheitsförderung.

„Wenn wir die Signale unserer Mitarbeitenden früh erkennen, können wir gezielt unterstützen statt nur reagieren. KI hilft uns dabei, Fürsorge und Organisation neu zu denken.“
- Gerald Hehl, Projektleiter Kreisdiakonisches Werk Stralsund e. V.

Projektplan: KI‑gestützte Prävention
Phasen, Aufgaben & Dauer
4Phasen
24Monate
Phasen & Aufgaben
Projektvorbereitung und Start
  • Erstellung eines konkreten Projektplans und Festlegung der Kommunikations- und Abstimmungsstrukturen
  • Entwicklung inhaltlicher Konzepte und Vorbereitung von Informationsmaterialien
  • Erstgespräche mit Datenschutzbeauftragten und Mitarbeitendenvertretung
Technische und konzeptionelle Entwicklung
  • Konzeption der Erhebungslogik
  • Definition der Indikatoren und Kriterien für die Auswertung
  • Entwicklung eines Prototyps des digitalen Feedbacksystems durch die Verbundpartner
Testphase und Erprobung
  • Einführung des Systems in ausgewählten Teams
  • Schulungen für Mitarbeitende und Führungskräfte
  • Technische und inhaltliche Tests
  • Auswertungen von Rückmeldungen
  • Auswertung der Erfahrungen aus der Pilotphase
Implementierung
  • Roll-out des Systems auf weitere Fachbereiche innerhalb des Trägers
  • Verstetigung der Feedbackprozesse
  • Ausbau der Unterstützungsmaßnahmen
  • Weiterentwicklung und nachhaltige Verankerung von Rückmeldeprozessen im Dialog mit den Mitarbeitenden

Bisherige KI Erfahrungen im Unternehmen

Im Kreisdiakonischen Werk Stralsund nutzen erste Mitarbeitende bereits KI-Anwendungen wie ChatGPT und Copilot, um Texte zu erstellen, Informationen aufzubereiten und Prozesse zu erleichtern. Diese Erfahrungen bilden den Ausgangspunkt, um KI künftig bewusst in die tägliche Arbeit zu integrieren und Mitarbeitende dabei zu stärken, neue Wege zu gehen.