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"Pflege im Wandel, gemeinsam gestalten – Mitarbeitende als Motor der KI-Einführung"

ein Projekt der SOZIUS Pflege- und Betreuungsdienste Schwerin gGmbH

Die SOZIUS gGmbH betreibt acht Einrichtungen der Altenhilfe in Schwerin – vor allem stationäre Angebote und spezialisierte Fachpflegebereiche. Rund 350 Mitarbeitende sind im Bereich Pflege und Betreuung beschäftigt. Unser zentrales Anliegen ist es, pflegebedürftigen Menschen eine verlässliche, hochwertige und menschenzentrierte Versorgung in ihrer Heimatstadt zu ermöglichen.

 

 

Das Unternehmen mit seinem Verbundpartner

Projektlaufzeit          01.09.2025 – 28.02.2027

Ansprechpartner      Frau Vivien Cordes
                                    Tel.: +49 385 30 30 802

Webseite                    www.netzwerk-für-menschen.de

Verbundpartner       Digitales Innovationszentrum Schwerin

                                    

 

 

 

Ausgangssituation & Handlungsbedarf

Die WHO definiert Pflege als eigenverantwortliche Versorgung und Betreuung von Menschen aller Altersgruppen. Sie umfasst die Unterstützung bei der Erhaltung oder Wiederherstellung körperlicher, psychischer und sozialer Funktionen. Pflegefachpersonen benötigen umfangreiches Fachwissen zur Pflegeprozessplanung sowie soziale und kommunikative Kompetenz für Gespräche mit Pflegebedürftigen und Angehörigen. In der direkten Pflege – etwa bei Körperpflege, Nahrungsaufnahme und Mobilisation – braucht es einfühlsame Kommunikation und Zeit für diese persönlichen Situationen. Gleichzeitig verlangen die Qualitätsprüfrichtlinien eine umfassende Planung und Dokumentation. Diese bürokratischen Tätigkeiten binden erhebliche Ressourcen. Unser Ziel ist, den Aufwand für diese indirekten Leistungen zu reduzieren und mehr Zeit für die direkte Arbeit mit den Menschen zu schaffen.

Unser Ziel ist, den Aufwand für diese indirekten Leistungen zu reduzieren und mehr Zeit für die direkte Arbeit mit den Menschen zu schaffen. Die Potenziale technischer Innovation wurden bislang nur von Einzelnen gesehen. Mit unserer hausinternen Zukunftskonferenz 2024 wurde dieser Kreis geöffnet: Alle Mitarbeitenden konnten sich mit digitalen Möglichkeiten befassen und eigene Ideen entwickeln. Seither werden technologische Hilfen zur Entlastung offen diskutiert. An dieses Interesse knüpfen wir an – mit der Einführung einer KI-gestützten Sprachdokumentation. Wir setzen auf einen partizipativen Prozess. Ziel ist, möglichst viele Mitarbeitende für digitale Themen zu gewinnen, Ängste abzubauen und Vertrauen zu stärken. Es geht um Basiskompetenz und das gemeinsame Erleben, dass Technik im Alltag entlastet – für alle Beschäftigtengruppen: Pflege, Technik, Hauswirtschaft, Verwaltung.

 

,,KI in der Pflege ist kein Ersatz für den Menschen, sondern ein kraftvoller Partner.“

 


Vivien Cordes

Projektplan: Mitarbeitende als Motor der KI-Einführung
Phasen, Aufgaben & Dauer
4Phasen
17Monate
Phasen & Aufgaben
Digitale Sensibilisierung und Kompetenzaufbau
  • Entwicklung von Sensibilisierungsformaten
  • Durchführung von Workshops und interaktiven Teamformaten in allen Einrichtungen
  • Erhebung des digitalen Ist-Standes
  • Erste interne Feedback- und Reflexionsschleifen
Qualifizierung von Multiplikator:innen
  • Auswahl von Multiplikator:innen
  • Schulung in Veränderungsmanagement, Kommunikation, Wissensweitergabe
  • Entwicklung kleiner Lernmodule und Materialien
  • Hospitation und kollegiale Beratung unter Multiplikator:innen
Begleitung des Change
  • Multiplikator:innen begleiten Einführung intern
  • Moderation der Multiplikator:innen-Gruppe
  • Austausch-Formate schaffen, um KI-Einsatz zu reflektieren
Projektabschluss und Ergebnissicherung
  • Auswertung, Dokumentation, Transfer
  • Befragung zur Technikakzeptanz und wahrgenommener Entlastung
  • Präsentation der Ergebnisse im Rahmen eines internen Zukunftsforums
  • Transfer in die Digitalisierungsstrategie über DIGI-AG